Wild Wild West

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Mit Andi und Remy im Schlepptau verliessen wir Austin, Texas. Nachdem wir Phoenix und San Diego hinter uns zurückgelassen hatten, landeten wir im sonnigen, aber doch etwas kühleren San Francisco. Am Flughafen trafen wir B, einem guten Freund von Remy. Salome wollte uns eigentlich auch in SF treffen, ihr Flug aus Costa Rica machte jedoch Probleme.

Während wir auf Salome warteten, langweilten wir uns keinesfalls: Wir hatten einige Drinks mit Humm, der zufälligerweise an diesem Wochenende auch an der Westküste war. Zogen durch die Bars in der Umgebung, sonntags gingen wir zum Baseball (streckten uns wacker im siebten Inning) und verköstigten die eine oder andere Wurst in Tommy’s Joynt.

Sobald die gesamte Crew versammelt war, mieteten wir einen hübschen Van und machten uns auf den Weg in den Süden. Nach einem kurzen Halt in Santa Cruz fuhren wir weiter nach Monterey, wo wir die Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen gingen wir auf einem Kutter Whale Watching. Es dauerte ein bisschen, aber dann sahen wir doch noch einige Orkas (Amis mögen den Ausdruck, Killerwale besser).  Read the rest of this entry »

We was on the road…

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Greyhound in KentuckyWas wäre ein USA Trip ohne einen Greyhound Bus zu benutzen? Irgendwie wäre dieses nicht korrekt. Deshalb kauften wir uns ein Ticket von New York City nach Austin, Texas. Das sind 3000 Kilometer in 45 Stunden für 90$ each – ein Schnäppchen und eine Herausforderung für den Allerwertesten!

Der Start was alles andere als rosig. Der Port Authority Bus Terminal in NYC ist das reinste Chaos. Keiner der Angestellten weiss wirklich wo und wann welcher Bus abfahren würde und so etwas wie eine Anzeigetafel oder einen Fahrplan gibt es nicht. Dies führte zu endlosen Diskussionen mit sichtlich entnervten Mitarbeitern und immer unfreundlicher werdenden Passagieren. Lächerlich für den grössten Busbahnhof des Landes.

However! Irgendwie landeten wir in einem Bus der New York verliess und unsere Reise konnte beginnen.

greyhoundsmall

Noch einmal hatten wir eine schöne Sicht auf New York’s Silhouette, bevor diese langsam in der Ferne verschwand. Die Umgebung wurde von Stunde zu Stunde ländlicher. Die Ländlichkeit wurde zwischendurch von einem Abstecher in eine der grösseren Städten unterbrochen. Die hiesigen Busterminals waren einen Traum im Vergleich zum Erstgenannten und elektronische Anzeigetafeln erleichterten das Reisen ungemein. Die Verpflegung liess einiges zu wünschen überig – glücklicherweise habe ich kein Problem mich von Coke und M&M’s zu ernähren. Read the rest of this entry »

New York, New York (it’s a hell of a town)

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New York by nightWir schwebten in unserem Stahlvogel über einem spektakulären Lichtermeer bevor dieser einen letzten Bogen zwischen Hochhäusern und beleuchteten Brücken zog und sanft in LaGuardia, New York, aufsetzte. Es dauerte bis das letzte Gepäckstück ausgespuckt wurde aber wir hatten ja Zeit. Geduld war auch angesagt um an einem Freitag Abend mit dem Cab an die Ecke zwischen Lexington und der 49en in Manhattan zu gelangen – unserem Zuhause (Marriott East Side) für die nächsten paar Tag. Ursina erwartete uns bereits in einem gemühtlichen 3er Zimmer und die Wiedersehensfreude war riesig.

Wir hatten ein seriöses Sight-seeing Programm für die nächsten Tage. Vom Guggenheim Museum zum Central ParkBroadway rauf, Broadway runter. Zur Freiheitsstatue und einen Kurzbesuch beim Friedhof der Wall Street mit einem Abstecher zum Ground Zero. Mit der Metro nach Brooklyn & Queens um den Wolkenkratzer zu entkommen und in den lokalen Thrift Shops zu stöbern (perfekt sitzendes, neuwertiges Hugo Boss Jackett für only five dolla’s) und einen organic coffee in einem Nichtstarbucks zu geniessen.  Zwischendurch in einem Deli, einem Indischen oder Japanischen Restaurant was Essen bevor es zur nächsten Broadway Show (39 Steps oder Blithe Spirit mit Angela Lansbury [Mord ist ihr Hobby] ) eilte.  Und so ging es weiter und weiter und weiter und könnte noch immer so weitergehen, wäre da nicht ein Konstrukt das sich Arbeit nennt und so verliess Ursina New York für London. Read the rest of this entry »

Boarden in Vail

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Vail (Pride lift)Unser Zuhause für die nächsten drei Wochen war der absolute Wahnsinn. Das Highlight stellte natürlich das Whirlpool hinter dem Haus dar. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich es nie benutzt habe -  Marina hat es jedoch unglaublich gefreut.  Mein Highlight war eher der Fernseher mit einer hübschen XBox. GuitarHero3 musste natürlich fertig gespielt werden. Selbstverständlich gab es auch eine hübsche Waschmaschine (die das Herz von jedem Waschweib höher schlagen lässt) und eine Küche mit jedem Schnickschnack und auch einem Shredder im Spülbecken. Wunderbar!

Unsere Hauptbeschäftigung war jedoch definitiv ausserhalb des Hauses. Jeden Morgen standen wir früh auf der Piste und genossen die unendlichen Möglichkeiten, welche uns Vail und Beavercreek boten. In der ersten Woche war ich als Skifahrer unterwegs. Hat erstaunlich gut geklappt, obwohl ich 15+ Jahre nicht mehr auf Bretter gestanden bin. Und selbst ich muss gestehen, dass auf den breiten, gut präparierten Pisten Carvingskiier doch sehr erfreulich sind.

Dann hab ich meine Boardausrüstung aus der Schweiz erhalten (vielen Dank Doro!) und mir ein neues Board gekauft. Yeah, macht auch Spass! Mike kam uns am Wochenende besuchen und zeigte uns neue, schöne Teile des riesigen Skigebiets. Ausserdem hatet er seinen Hund, einen Alaskan Malamute, mit dem treffenden Namen Bear dabei. Der grösste Hund den ich je gesehen habe. Read the rest of this entry »

Auf in die Berge

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Los AngelesNach fast zwei Jahren Asien haben wir den Kontinent gewechselt. Somit ist der Blog Titel Marina & Peach’s Asia Tour 2007 – 2009 obsolet geworden und wird nach Marina & Peach’s World Tour 2007 – 2009 umbenannt. Wohin hat es uns verschlagen? Nach einem Flug von Bangkok über Taipeh sind wir in Los Angeles, einer amerikanischen Grossstadt, gestrandet und haben eine Nacht im Hotel Hacienda in der Nähe des Flughafens verbracht. Die Einreise hat sich als absolut unproblematisch erwiesen. Im  Vorfeld hatte ich einige Bedenken, im Anbetracht der vielen Stempel in meinem Pass.

Amerikanischer Selecta AutomatAm nächsten Tag flogen wir weiter nach Denver. Unser Flugzeug von United Airlines hatte jedoch ein technisches Problem und so mussten wir es nach dem Besteigen auch gleich wieder verlassen. Dieser Panne haben wir schlussendlich unseren treuen Ruedi zu verdanken, und das kam so: In der Abflughalle für unser Ersatzflug gab es einen Selecta-Automaten. Bei den schweizerischen Modellen gibt es rund um die Uhr, nach dem Einwurf von einigen Münzen, Schoggistängeli, Zigaretten und weitere sündhafte Kleinigkeiten zu kaufen. Die amerikanischen Automaten überragen die Schweizerischen nicht nur in der Grösse, nein auch das Sortiment ist deutlich gehoben. So gibt es dort neben den neusten iPods von Apple (ein Computerhersteller) auch Playstations, Kopfhörer und Navigationssystem zu kaufen – bezahlt wird natürlich nicht mit Münz sondern mit Plastik. Da konnte ich nicht wiedererstehen und kaufte ein GPS aka. Ruedi. Natürlich gab es ein bisschen Schelte, als ich mit Ihm auftauchte. Aber da der Ruedi so ein süsses, kleines Ding ist, ward dies schnell vergessen.

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World Tour 2007 – 2009