Archive for Indonesien

Bye, bye Komodo

Unsere Saison in Komodo ist zu Ende. Sechs Monate tauchen, tauchen, tauchen in einem der schoensten Tauchgebiet der Erde. Freunde aus aller Welt kamen in Stroemen ins ferne Labuanbajo. Dies freute uns natuerlich sehr.

Nun machen wir uns bereits auf den Weg nach Nepal. Leider mussten wir unsere Route total neu planen,  da es mit Fluegen nach Bangkok nicht gerade rosig ausschaut. Neu geht es via Singapur, da gewaehrt Flo unserem Gepaeck netterweise Asyl, nach Kathmandu.

Danke Flo, Du bist unser Retter!

Comments

Ein nachlaessiger Schreibgenosse - Die Aufholjagd #1

Leider muss ich euch gestehen, dass ich in letzter Zeit ein nachlaessiger Schreibgenosse war. Daher bekommt Ihr hier einen kurzen, knappen Ueberblick ueber die letzten fuenf Monate.

Nach dem wir Komodo mit vielen schoenen Erinnerungen hinterlassen haben, genehmigten wir uns noch ein paar Tage auf Bali. Zufaelligerweise trafen wir dabei Kenneth (hab Ihn noch nie in Zuerich gesehen, aber immer und ueberall in den Ferien). Wir hatten eine super witztige Zeit, viel Sushi, abhaengen auf Der Weissen Treppe, ein bisschen Party, ein New-Punk Konzert, bei dem das hiesige Publikum brav am Boden sass und dem aggressiven Sound lauschte und schon war es Zeit zum weiterziehen. Am vorletzten Tag liessen wir uns noch ein drei Monate Education Visa fuer Thailand ausstellen - eine ganz angenehme und einfache Sache auf Bali!

Wir gingen kurz nach Kuala Lumpu, kauften ein Notebook, hingen in den Shopping Malls rum und schauten uns jeden Film in den Kinos an. Des Nachts schauten wir uns die Season 3 Lost an. Anschliessend ging es weiter in den Norden nach Kota Bharu.

Dort traffen wir Matthias und verbrachten super schoene Ferien auf den Perhentians. Ein paar gemuehtliche Drinks am Strand, kleine Dschungeltouren auf die andere Seite der Insel und ein Schnorkeltrip in der naeheren Umgebung. Natuerlich mussten wir auch ein bisschen Tauchen, aber bis auf das Sugar Wreck hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Bin im Moment ein bisschen verwoehnt…

Matt beschloss noch einige Tage nach Bangkok zu gehen und so verliessen wir die gemuehtliche Insel. Zuvor kaufte Marina und ich noch einen BCD von den extrem netten Coral Divers. Ich konnte meinen BCD auf der Insel nicht bezahlen, da in diesem Moment das Internetverbindung nicht existent war. Kein Problem, ich koenne das Geld auf dem Festland in einem Guesthouse abgeben (immerhin ~700 CHF). Das war ein super Gefuehl, dass ein Wildfremder einem soviel Vertrauen entgegenbringt - schon fast ein bisschen uebertrieben.

Matt flog dann direkt nach Bangkok und wir hatten einen Air Asia Flug fuer den naechsten Tag. Bester Stadtfuehrer Bangkok 2007Wir hatten dann aber ploetzlich keine Lust mehr einen Tag im Sueden von Thailand zu verbringen, also nahmen wir ein Taxi zum Flughafen Hat Yai und erwischten noch einen anderen Flug nach Bangkok. Perfekt! So gab es noch ein paar Biers in der Soi Nana, bevor wir in unser Hotel Woraburi schlafen gingen. Wir hatten mit Matt den wohl besten Stadtfuehrer den wir uns vorstellen konnten. Dafuer haben wir Ihm auch eine Medallie verliehen. Nach ein paar lustingen Tagen und Naechten in Bangkok, war die Zeit mit Matt leider schon wieder vorbei.

Am ersten Oktober setzten wir unsere Fuesse endlich wieder auf den Koh Changer Boden. Ein gutes Gefuehl nach drei Monaten wieder zurueck zu sein.

Comments

Tauchen in Komodo

Endlich war es soweit. Bis anhin waren meine besten Tauchgaenge in Sipadan - und nicht zu vergessen der Tauchgang zum Zenobia Wrack in Larnaca, Zypern. Sipadan erschien mir bis jetzt unschlagbar - es hat sich tapfer einen Monat auf Platz 1 gehalten. Komodo hatte die Sicht von Sipadan(30m+), teilweise reissende Stroemungen und eine noch groessere Artenvielfalt. Auf einem Tauchgang sahen wir vier verschiedene Haiarten, Mantarays und zu guter Letzt schwammen uns noch fuenf Delfine ueber den Kopf. - nicht zu vergessen die Korallen und die kleineren Fische. Einfach gigantisch!

Die Stroemungen waren auch nicht zu unterschaetzen. Teilweise schossen wir mit 4-5 Knoten ueber den Meeresboden um uns nach einer rassanten Fahrt hinter einer Insel im ruhigen Wasser zu verstecken . Einmal wurde die Stroemung so stark, dass wir den Tauchgang fuer unsere Sicherheit abbrechen  mussten. Und so hat die Stroemung vom Boot her ausgesehen, dies sind keine Wellen…

Unsere Divemasters Adrianne und Nick machten einen hervorragenden Job  und wir hatten eine super Zeit zusammen. Wir werden ab Juni 2008 wieder zurueck in Labuan Bajo sein und eine Saison fuer DiveKomodo arbeiten. Wir freuen uns schon riesig darauf!

Also, fuer alle Taucher unter euch, Flores ist in diesem Sommer ein absolutes Muss!

Comments

Labuan Bajo

Nach vier Tagen legten wir mit unserem Boot in Labuan Bajo, Flores, Indonesien an. Wir haetten die Moeglichkeit gehabt, noch eine weitere Nacht an Board zu verbringen. Wir entschieden uns jedoch, wieder mal in einem Hotel Zimmer zu uebernachten. Eine weise Entscheidung, da am naechsten Tag alle Hotels in der Umgebung ausgebucht waren und alle, die auf dem Schiff blieben, mussten auch die folgenden Tage dort verbringen.

Hotel Matahari

Wir fanden Unterkunft im Hotel Matahari. Marina buchte Tauchen fuer den naechsten Tag - ich entschied mich nicht zu tauchen, da sich mein Fuss uebel entzuendet hatte und ich fleissig Antibiotikas einwarf. Unser Plan war in einigen Tag nach Osttimor zu reisen und ein weiteres 1 Monatsvisum fuer Indonesien zu erhalten (dazu mehr spaeter). Daher wollte ich meinen Fuss ein wenig schonen.

Read the rest of this entry »

Comments

Archipelago cruise

Nun war es an der Zeit unsere 1′000′000.- teure Luxus Kreuzfahrt anzutretten. Die indonesische Rupiah ist leider nicht sehr viel wert und so hielt sich der Komfort in Grenzen. Von den Gillis ging es mit einer normalen Faehre nach Lombok. Dort erwarteten uns bereits diverse Kutschentaxis, welche uns zu einem horrenden Preis zu unserem Bus bringen sollte.

Unser BusTja, der Bus war natuerlich in 10 Minuten zu ereichen - natuerlich wird dies gerne verschwiegen. An der Bushaltestelle muessen wir eine Stunde warten, bis unser Bus ankommt. Auch hier versuchen wird man 60 Minuten lang mit prikelnden Angeboten versorgt. Alle waren froh, als der Bus schliesslich doch noch kam und die Reise fortgesetzt werden konnte. Nach einer halbtaegigen Busfahrt quer durch Lombok und einem fantastischen Mittagessen in einem unscheinbaren Restaurant in einer namenlosen Stadt, kommen wir im Hafen Stadtchen Sampoerna an, welches etwa so prickelnd wie Semporna ist - womoeglich ist der Name schuld.

Die Bootcrew war sehr angenehm und brachte unsere Bestellungen fuer die Reise aufs Boot - mit einer kleinen Verspaetung von nur einer Stunde. Unsere Mitreisenden, aus England, Deutschland, Oestereich, Tschechien und natuerlich die Crew aus Indonesien, waren alle sehr angenehm. So verliessen wir den Hafen kurz nach der Daemmerung und bekammen ein leckeres Essen serviert.

Und dann sahen wir die Sterne…

Diejenige, welche einmal eine Nacht in den Bergen verbracht haben, weit weg von jeder Stadt und jedem Licht, wissen was ich anspreche. Es wird ploetzlich verstaendlich wieso die Milchstrasse ihren Namen traegt.

Und dann kamen die Sternschnuppen…

Matt und ich tranken gemuetlich unser Bier hoerten Oasis und diskutierten mit den Mitreisenden ueber Gott und die Welt und luegten uns, so gut es ging, an. Und dann sahen wir die Sternschnuppe - zuerst klein, dann immer groesser. Wir sahen sie bereits fuer fuenf Sekunden, und sie wurde immer groesser. Als sie schon fast schon unertraeglich nah war, explodierte sie und zersplitterte in zwei Teile, welche nun auf getrennten Wegen der Erde entgegenstuerzten und verglueten. Alle waren fasziniert von diesem unglaublichen Schauspiel.

Auf unserem Weg nach Osten machten mir den einen oder den anderen Halt um zu schnorchel oder einen Salzsee fuer 10′000.- Rupiahs zu besichtigen. Dabei entstanden diverse Probleme. Unsere lieben Verkauefer auf den Gillis leben natuerlich von den Kommisionen und sind darauf angewiesen, genuegend dieser Trips jeden Monat zu verkaufen, damit sie auch was zum Essen haben. Also verkaufen sie diese Trips als All-Included - was nicht stimmt. Ich und viele meiner Mitreisenden weigerten sich den Salzsee zu besuchen und dafuer 10′000.- Rupiahs zu bezahlen (ca. 1.- CHF), eigentlich laecherlich, aber ich hatte keinen Bock darauf und ich fand die Diskussion welche entstand auch sehr witztig. Am Schluss wollten sie uns die 10′000.- Rupiahs auch fuer das Schwimmen im Meer abknoepfen, da es sich ja schliesslich um einen Nationalpark handelt. Nach endlosen Diskussionen und kleinen Gehaessigkeiten verliessen uns die Parkranger und ein Teil der Crew und so konnten wir endlich mit unseren Masken und Flossen, einem Silk und einem Koeder bewaffnet auf Fischfang gehen. Leider waren die Drueckerfische nicht sehr an unseren Brotkoedern interessiert. Spass hat es trotzdem gemacht.

So verbrachten wir einige Tage auf dem Meer und langsam aber sicher wuenschten alle den Tod von den zwei Huehner an Board. Diese waren unsere einzige Fleischreserve - mit dem Fischen hatte es ja leider nicht so geklappt . Nach einigen Tagen vegetarischer Ernaehrunge wollten einige von uns mal wieder was richtiges auf dem Teller. So kam es dass unsere Huhn #1 sein Leben lassen musste um unsere Maegen zu erfreuen. Es war super lecker :-)

Am dritten Tagen kamen wir in Komodo an. Beruehmt fuer die Komodowarane - oder Drachen in Englisch. Gewaltige, urtuemliche Tiere welche einen sehr gemuetlichen Eindruck machen. Dieser Eindruck taeuscht - drei Wochen bevor wir in Komodo ankamen wurde ein Tourist gibissen und erlag seinen Wunden. So remember- do not mess with them!

WanderungAm naechsten Tag stand einen Besuch in Rinca an. Eine weitere Insel mit Komodowaranen und eine schoene Wanderung. Hier sahen gab es noch mehr Warane als auf Komodo Island zu sehen. Die Wanderung ueber die Insel war super schoen, aber auch ein bisschen anstrengend, wie ihr auf dem Bild links erkennen koennt - und meine Fuesse waren zu diesem Zeitpunkt ziemlich zerstoert. Dieser Stop in Rinca war unser letzter Halt bevor wir in Flores, unserer Zieldestination, Labuan Bajo, ankammen. Zu diesem Zeitpunkt musste auch unser Huhn #2 ueber die Kante springen. Moege es im Huehnerhimmel ruhen :-)

Bilder gibt es hier und falls ihr wissen moechtet wo Flores liegt, hier findet Ihr eine Karte.

Comments

« Previous entries