Archive for Diving

The Gillis

Von Bali nahmen wir die Faehre direkt nach Gilli Trawangan. Die groesste und lebendigste der drei Gilli Inseln. Wir kamen dort an als es bereits dunkel war und wir hatten ein bisschen Angst, dass wir kein Hotel finden wuerden. So schnappten wir uns den ersten Tout (verkehrte Welt!). Er fuehrte uns in die hinterste Hausreihe, war ja klar. Dort, in einem huebschen Hotel, war soeben das letzte Zimmer vergeben worden. Also Fehlanzeige fuer uns. Aber ein Tout waere kein Tout, haette er nicht noch was in petto. Er fuehrte uns in ein Hotel, welches sich im Bau befand. Baustaub, Laerm - nein, das muss nicht sein.

Ein bisschen unglueklich mit der Situation, machte ich mich auf die Suche nach anderen Angeboten. Der Tout, nicht ganz dumm, macht sich natuerlich behilflich (Ist ja schliesslich auch ein Tout). So finden wir ein wunderschoenes Bungalow beim Kreativ Resort, direkt bei der Hauptstrasse. Der Preis stimmt und das Zimmer ist riesig. An dieser Stelle einen kleinen Einschub. Gilli ist zwei Kilometer lang und zweihundert Meter breit - keine motorisierte Fahrzeuge, nur ein paar Einspaenner. Die Hauptstrasse ist “voll easy”. Und unser Tout war auch gluecklich, da er doch noch was verdiente.

Auch hier ist alles in einem aehnlichen Stil wie auf Bali, vielleicht noch ein bisschen chilliger. Am Strand stehen kleine Tischchen auf Teppichen, verziehrt mit Wasserpfeifen, Liegewiesen auf ueberdachten Platformen. Ein “beinahe” Openair Kino, welches die neusten, raubkopierten Filme zeigt. Gediegene Restaurants mit Blick aufs Meer.

Wir wollten unbedingt ein Liveabord in Komodo buchen. Doch leider war bei Blue Marlin nur ein einziger Platz frei. Schade! So tauchten wir rund um die Gillis, was auch nicht zu verachten ist. Super schoene, relaxte Drifts ueber und durch traumhafte Unterwasserlandschaften. Leider sind viele der Korallen abgestorben - jedoch wimmelt es nur so von Schildkroeten und auch jede Menge Haie und Trevallies.

Vor der Weiterreise genoss ich noch einen magischen Abend auf der traumhaften Insel beim schoensten, farbenprachtigsten Sonnenuntergang seit langem :-)

Ein paar wenige Bilder gibts hier!

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Fun Dive #1

Was machen polytoxikomanische Tauch-Junkies wenn sie schachsuechtig werden?

Was jetzt noch fehlt ist ein guter Drink…

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Nusa Lembongan und der Mola Mola

Nusa LembonganReisen mit Tauchen verbinden ist eine gute Idee. So liessen wir uns mit einem winzigen Speedboat zum Tauchen nach Nusa Lembongan schippern. Hier gab es mittelstarke Stroemungen, welche einen ueber den Meeresboden schiessen lies. Die Korallen waren farbenpraechtig und das Wasser hatte angenehme 29 Grad. Da liess ich den Tauchanzug gerne auf dem Boot. Beim zweiten Tauchgang sackte die Temperatur jedoch urploetzlich auf 21 Grad ab - schweinisch kalt! Jetzt hiess es die Zaehne zusammenbeissen und auf eine warme Stroemung zu hoffen. Das Glueck war mir leider nicht hold. Nach drei Tauchgaengen wurden wir, mit allem Gepaeck, auf der Insel abgesetzt. Auf einer abenteuerlichen Motoradfahrt durchquerten wir die Insel (in 10 Minuten, soviel zur Inselgroesse). In einem wunderschoenen neuen Resort fanden wir ein freies Bungalow. Der dazugehoerende Strand, mit dem treffenden Namen Dream Beach, versuesste uns den Aufenthalt zusaetzlich.

Nach einem Tag faulenzen, war es endlich so weit. Mit etwas Glueck sollten wir heute zum erstenmal Mantas sehen. Mit dem Speedboat ging es in den Sueden der Insel. Auf dem Weg dorthin, wurden die Klippen zu unsere Linken immer groesser und im Meer gab es immer wieder eigenartige Inselboegen. Schade war der Fotoapparat zu Hause geblieben. Kaum angekommen zwaengten wir uns in unsere Anzuege und runter ging’s. Nach 20 Meter sahen wir schon die ersten Mantas. Majestaetisch! Wir beobachten sie, wie sie ihre Kreise zogen und tauchten nach einer Stunde wieder gluecklich an der Oberflaeche auf.

Mola MolaDen zweiten Tauchgang machten wir in Crystal Bay. Dort gibt es den seltenen Mondfisch (Mola Mola) zu sehen. Dafuer ist die Insel bekannt, aber niemand hatte in den letzten Wochen einen Mola Mola gesehen. Wir waren bereits gluecklich mit den Mantas und erwarteten nicht mehr allzuviel. Es war schweinisch kalt und nicht sehr spektakulaer. Wir gingen auf 36 Meter runter, in der Hoffnung vielleicht doch noch einen Mola Mola zu sehen. Ich kam der Nichtdekompressionslimite rasch naeher. 4 Minuten, 3 Minuten, 2 Minuten und in diesem Moment tauchte der riesige Fisch vor uns auf. Schnell die Luft checken - mehr als genug vorhanden auch fuer die Dekostopps. Nun hiess es den urchigen 3 Meter Fisch geniessen. Leider waren wir nicht die einzigen Taucher, welche den Mola Mola entdeckten. Die Fotografen schossen wie Torpedos auf den armen Fisch zu, um ihn mit der Kamera zu erledigen. So verwunderte es nicht weiter, dass er nach fuenf Minuten das Weite suchte. Was fuer uns auch nicht schlecht war, denn es war an der Zeit wieder an die Oberflaeche zurueck zu kehren.

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Bali, Beautiful And Lovely Island

Was war zuerst da? Die Insel oder der Name? Darueber laesst sich bestens streiten. Unbestritten ist die Schoenheit der Insel. So ist es auch weiter nicht verwunderlich, dass Bali eine so beliebte Reisedestination geworden ist.

Den Bombenanschlaegen von 2002 und 2005 zum Trotz, scheint der Tourismus sich von diesen tragischen Ereignissen wieder erholt zu haben. Geblieben sind die allgegenwertigen Sicherheitskontrollen an Autos und Menschen. Manche moegen Kuta fuer schrecklich halten - wir lieben es. Durchgestylte Hotels, trendige Restaurants und Bars, wunderschoene Wellen, welche zum Surfen einladen und ausgesprochen freundliche Menschen, wenn auch zuweilen agressive Verkaeufer einem das Leben schwer machen.

Tauchen mussten wir natuerlich auch hier. Nuas Dua gleich in der Naehe von Kuta war unser erster Versuch. Unser Divmaster, ein Doktor in Marine Biologie, machte den nicht gerade spektakulaeren Tauchplatz trotz allem interessant. Zum Beispiel zeigte er uns einen Fisch, welcher den Laich zum Schutz in seinem Mund trug. Da waren die Tauchgaenge zum Wrack der USAT Liberty Glo an der Ostkueste Balis doch sehr viel spannender. Ein WWII Schiffswrack, welches ein sehr beliebtes Tauchobjekt geworden ist da direkt vom Strand betaucht werden kann.

Zwischendurch macht ich noch den Nothelferkurs. Dieser fehlt mir noch fuer die Divemaster Lizenz. Nach einem Tag ist es geschafft und ich habe mal wieder eine neu Nummer: Padi Professional #492331, juppi!

Nach dem eher langweiligen malayischen essen, hauten wir uns jeden Abend die Baeuche mit bestem Sushi voll. In meinem persoenlichen, ewigen Sushi Rating wurde Sala of Tokyo von der jahrelangen Polposition auf den zweiten Platz verwiesen. Der neue Stern am Firmament heisst Take I. Das einzig Negative ist die etwas lange Anreise von Zuerich - Parkplaetze sind jedoch genuegend vorhanden.

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4° 6′ 53.12″ N 118° 37′ 42.79″ E

Klong, klong, klong! Was will uns der Divemaster wohl mitteilen? Die sechs Haie welche ueber dem Abgrund kreisen? Ach was, sind ja bloss Haie. Vielleicht sind die riesigen Schildkroeten gemeint, welche gemuetlich an uns vorbei ziehen? Wohl kaum. Aha, jetzt seh ich es - eine Schule von riesigen Napoleon-Lippfischen schwimmt uns entgegen, oder meint er vielleicht doch den riesige Barracuda Tornado mit hunderten dieser schoenen Raubfischen?

Barracuda tornado

Und so geht es weiter bis wir wieder an der Oberflaeche angelangt sind. Du glaubst ich uebertreibe? Tu ich nicht!

Ich koennte jetzt noch stundenlang weiter schwaermen ueber den vielleicht besten Divespot der Welt - Sipadan. Vom 900 Meter tiefen Abgrund, den fantastischen Korallen, Fische so zahlreich dass einem schwindlig wird und die wunderschoene, unbewohnte Insel. Nein, ich werde euch dies ersparen.

3-5-5-6-3 dies ist nicht die neuste Aufstellung der Schweizer Fussball Nati. Es sind unsere Tauchgaenge welche wir von Seaventures aus gemacht haben - 5 Tage/4 Naechte. Wir sind hart an die Grenzen gegangen und es hat sich absolut gelohnt. An dieser Stelle muss noch gesagt werden, dass der Service absolut genial war. Die ganze Crew war jederzeit super nett und hilfsbereit und haben ihr bestes gegeben damit wir uns nur ums Tauchen, Essen und Schlafen kuemmern mussten.

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