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Der zweite Akt - Reise nach Bali

Die Ferien in Sipadan waren zu Ende und wir buchten uns einen Überlandbus nach Kota Kinabalu (Da waren wir auch schon last year). Die Busfahrt dauerte ungefähr acht Stunden. Von Borneo hatte ich (und viele Andere auch) immer eine romantisch verklärte Vorstellung. Fact is: Man sieht 8 Stunden Palmöl-Plantagen. Der Regenwald wurde zugunsten der lukrativeren Plantagen zurückgedrängt - verständlich aber trotzdem bedauernswert.
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Beschwerlicher Weg nach Bali

Mit dem Bus machten wir uns auf den Weg von Kuching, Malaysia nach Pontianak, Indonesien. Eine gemuetliche, neun stuendige Busreise durch Borneo und zwischendrin der “visa free entry point” nach Indonesien. Dass unsere Uebersetzung und Interpretation von einer visafreien Einreise nicht mit deren des Autors korelliert, merkten wir als wir an der Grenze abgewiesen wurden. Der nette Grenzbeamte nahm uns in sein Buero und erklaerte uns, staendig laechelnd, dass er uns nicht einreisen laesst und wir zurueck nach Kuching gehen muessen, um uns ein Visa bei der indonesischen Botschaft ausstellen zu lassen. Bestechlich war er (leider?) auch nicht. So standen wir mitten im Nirgendwo und wussten nicht so recht wohin mit uns.

Nach kurzem ueberlegen schnappten wir den naechsten Bus zurueck nach Kuching, Flughafen und buchten uns einen Flug nach Kuala Lumpur, Abflug eine Stunde spaeter. In Kuala Lumpur angekommen ging es sofort zum AirAsia Schalter und wir buchten uns den naechsten Flug nach Bali via Jakarta. Der Flug sollte zwei Stunden spaeter, so um neun Uhr Abends, los fliegen. Der Flug hatte bereits eine kleine Verspaetung von einer Stunde. Kein Problem, dachten wir uns. Abgeflogen sind wir dann am naechsten Morgen um halb sechs, nach dem wir uns die Nacht am Flughafen um die Ohren geschlagen haben. Die Salami-Taktik, mit jeweils einer weiteren Stunde Verspaetung war ein bisschen zermuerbend.


class Arrival{

public static void main(String[] argv){
System.out.println("Yeah, finally arrived in Jakarta!");
}
}

In Jakarta wollten wir auf das thailaendische Konsulat um ein Visa zu erhalten. Doch irgendwie ist das Glueck nicht auf unserer Seite und genau an diesem Tag waren hier Wahlen, sprich alles ist geschlossen. Immerhin hatten wir einen wunderschoenen Tag in dieser riesigen und sehr lebendigen Stadt.

Um Mitternacht kamen wir schliesslich in Kuta, Bali an. Muede liessen wir uns ins Bett fallen und schlifen uns nach zwei Tagen reisen, so richtig aus.

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Sarawak

Eigentlich wollten wir in Miri tachen, aber die stuermische See hat uns ein Schnaeppchen geschlagen. Wir verschieben unseren AirAsia Flug nach Kuching auf den uebernachsten Tag. Ich musste mir natuerlich noch den ersten Bohrturm der Stadt, mit dem zugehoerigen Museum zu Gemuete fuehren. Eine gute Moeglichkeit einige Stunden tot zu kriegen. Zum Glueck haben wir HBO auf unserem Zimmer.

Kuching gefaellt uns dagegen wieder sehr gut. Ist ein schoenes Stadtchen mit einem Weltstadt Flair. Wir geniessen zwei Tage hier und machen uns auf den Weg Richtung Kalimantan, Indonesien.

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بندر سري بگاوان

Von KK nach Bandar Seri Begawan, der Hauptstadt von Brunei, ist es ein Katzensprung. Mit dem Boot nach Labuan und von dort direkt in den Hafen von BSB. Doch taucht man in eine komplett andere Welt ein, wenn man sich KK oder schlimmer noch Semporna gewohnt ist. Ist alles ziemlich sauber und herausgeputzt - immerhin feiert der Sultan auch seinen 61 Geburtstag. Als wir am Abend muede im Bett liegen glauben wir zu spinnen - vor unserem Hotel zieht doch tatsaechlich eine Dudelsackparade vorbei. Sind wir hier in Schottland, oder was?

Am naechsten Tag gehen wir mit einem der vielen Wassertaxis auf Erkundungsfahrt. Dabei sehen wir einen ganzen Clan Proboscis (ihr erinnert euch vielleicht an das Sackgesicht).

Ist eine gemuetliche Stadt mit freundlichen Menschen, welche man gesehen haben muss. Aber man hat sie schnell gesehen.

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Stairway to heaven

Nach unseren Tauchabenteuer fliegen wir mit AirAsia von Tawau zurueck nach Kota Kinabalu um Zeit zu sparen. Leider sparen wir dabei nicht sehr viel, da unser Flugzeug vier Stunden verspaetet ist. Macht nichts, ist immer noch angenehmer als zwoelf Stunden Bus  zu fahren.

Am naechsten Tag wollen wir den Mt. Kinabalu besteigen, welcher sich beachtliche 4095 Meter in die Hoehe erhebt. Doch leider sind bereits alle Ersteigungserlaubnisse vergeben. So versuchen wir unser Glueck am naechsten Morgen direkt beim Hauptquartier.  Dort gab es dann auch die Moeglichkeit sich in einer Warteliste einzutragen, doch ist die Liste bereits endlos lang. Auf Glueck und warten haben wir keine Lust und so wandern wir einfach mal auf gut Glueck zum Anfang des Giepfepfades. Dort bekommen wir ohne groessere Probleme die Erlaubnis, bis zum Basis Camp in der Mitte (2750m) aufzusteigen. Fuer uns voellig ausreichend, da sich auch ein Gewitter zusammen braut! Nach zwei Stunden hochkraxeln und einer Stunde runter springen haben wir beide genug und sind froh, vor dem grossen Regen wieder am Fusse des Berges zu sein.

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