Archive for Bali

Der dritte Akt - Bali

Gelandet sind wir um neun Uhr abends in Denpasar. Mit dem Taxi ging es direkt zum Lolo House (Jl. Lebak Bene 12X Kuta, Bali). Billig, sauber und eine unglaublich nette Besitzerin. Schnell das Gepäck im Zimmer deponiert und schon sassen wir wieder im Taxi, welches uns auf direktem Weg zum wohl besten Japanisch Restaurant, Take 1 chauffierte(Jl. Patih Jelantik, Komp. Pertokoan Sriwijaya, Legian - Bali). Wir bestellten in unserem Hunger (Nachwirkungen von Malaysia) mehr als genug - 味噌汁 (Miso Shiru), 寿司(Sushi), 刺身(Sashimi) und noch vieles mehr. Wow! Das Take 1 war so gut wie in meinen besten Erinnerungen. Read the rest of this entry »

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Der zweite Akt - Reise nach Bali

Die Ferien in Sipadan waren zu Ende und wir buchten uns einen Überlandbus nach Kota Kinabalu (Da waren wir auch schon last year). Die Busfahrt dauerte ungefähr acht Stunden. Von Borneo hatte ich (und viele Andere auch) immer eine romantisch verklärte Vorstellung. Fact is: Man sieht 8 Stunden Palmöl-Plantagen. Der Regenwald wurde zugunsten der lukrativeren Plantagen zurückgedrängt - verständlich aber trotzdem bedauernswert.
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Surfing Lembongan

Tauchen auf Nusa Lembongan war super. Am letzten Nachmittag liess ich mich doch noch zum Surfen hinreissen, waehrend Marina eine Fahrradtour unternahm. Ein Board war schnell gemietet und auch ein Fischer, welcher uns mit dem Boot zum Playground (Surfspot 300m Offshore) brachte. Die Wellen waren ganz nett (wie auf den Bildern zu sehen) und die Jungs, die darauf ritten, sahen ganz entspannt aus. Kann ja nicht so schwer sein.

Die erste Welle verpasste ich. Die zweite auch. Also gut, ich schwamm weiter zur Mitte. Die naechste Welle erwischte ich und es ging ganz schoen ab. Ich ritt hoch oben und die Welle tuermte sich immer staerker auf. Schliesslich brach sie und ich viel vom Brett, vor den Wellenberg. Das waere ja weiter nicht schlimm, haette die Ebbe nicht bereits eingesetzt. So war das Wasser nur zwanzig Zentimeter tief und der Untergrund; ein Korallenriff. Ich spuerte wie ich ein paarmal auf dem Boden aufschlug, dan war ich der Waschmaschine fuer’s erste entkommen. Schnell zurueck aufs Brett und raus aus den ueberschlagenden Wellen. Leichter gesagt als getan. Nach zwei Crawlbewegungen kam bereits die naechste Wellenwand auf mich zu gedonnert und begrub mich unter sich. Natuerlich versuchte ich untendurch zu tauchen. Ist bei flachem Wasser leider nicht so einfach. Also war ich wieder in der Waschmaschine und wurde ueber das Riff gerissen. Auftauchen, crawlen, Waschmaschine; auftauchen, crawlen, Waschmaschine. Dann war ich draussen.

Ich war geschafft, aber ist ja nichts passiert. Ich schwamm zum Relaxfloss. Bestandesaufnahme: Das linke Bein war blutueberstroemt, rechte Hand hatte kleine Kratzer, bloss oberflaechlich. Von den richtigen Surfer (dazu zaehl ich mich nun definitiv nicht) bekam ich den prikelnden Tipp die Wunden mit der Zahnbuerste und Zitronensaft zu reinigen. Diesen Hinweise erhielt ich ein wenig spaeter nochmals von einem Einheimischen. Gesagt getan - Zitrone und Zahnbuerste gekauft und los ging’s. Die Prozedur hatte ich mir einiges schmerzvoller vorgestellt. Vielleicht war es auch noch das Adrenalin in meinen Adern. Genutzt hat es jedenfalls.

Am naechsten Tag verliessen wir die Insel auf einem Boot, welches fuer sechs Personen gemietet wurde - zwoelf befanden sich schlussendlich darauf. Den einen war es nicht mehr ganz geheuer. Andere konnten noch immer lachen.

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Bali, Beautiful And Lovely Island

Was war zuerst da? Die Insel oder der Name? Darueber laesst sich bestens streiten. Unbestritten ist die Schoenheit der Insel. So ist es auch weiter nicht verwunderlich, dass Bali eine so beliebte Reisedestination geworden ist.

Den Bombenanschlaegen von 2002 und 2005 zum Trotz, scheint der Tourismus sich von diesen tragischen Ereignissen wieder erholt zu haben. Geblieben sind die allgegenwertigen Sicherheitskontrollen an Autos und Menschen. Manche moegen Kuta fuer schrecklich halten - wir lieben es. Durchgestylte Hotels, trendige Restaurants und Bars, wunderschoene Wellen, welche zum Surfen einladen und ausgesprochen freundliche Menschen, wenn auch zuweilen agressive Verkaeufer einem das Leben schwer machen.

Tauchen mussten wir natuerlich auch hier. Nuas Dua gleich in der Naehe von Kuta war unser erster Versuch. Unser Divmaster, ein Doktor in Marine Biologie, machte den nicht gerade spektakulaeren Tauchplatz trotz allem interessant. Zum Beispiel zeigte er uns einen Fisch, welcher den Laich zum Schutz in seinem Mund trug. Da waren die Tauchgaenge zum Wrack der USAT Liberty Glo an der Ostkueste Balis doch sehr viel spannender. Ein WWII Schiffswrack, welches ein sehr beliebtes Tauchobjekt geworden ist da direkt vom Strand betaucht werden kann.

Zwischendurch macht ich noch den Nothelferkurs. Dieser fehlt mir noch fuer die Divemaster Lizenz. Nach einem Tag ist es geschafft und ich habe mal wieder eine neu Nummer: Padi Professional #492331, juppi!

Nach dem eher langweiligen malayischen essen, hauten wir uns jeden Abend die Baeuche mit bestem Sushi voll. In meinem persoenlichen, ewigen Sushi Rating wurde Sala of Tokyo von der jahrelangen Polposition auf den zweiten Platz verwiesen. Der neue Stern am Firmament heisst Take I. Das einzig Negative ist die etwas lange Anreise von Zuerich - Parkplaetze sind jedoch genuegend vorhanden.

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