New York, New York (it’s a hell of a town)

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New York by nightWir schwebten in unserem Stahlvogel über einem spektakulären Lichtermeer bevor dieser einen letzten Bogen zwischen Hochhäusern und beleuchteten Brücken zog und sanft in LaGuardia, New York, aufsetzte. Es dauerte bis das letzte Gepäckstück ausgespuckt wurde aber wir hatten ja Zeit. Geduld war auch angesagt um an einem Freitag Abend mit dem Cab an die Ecke zwischen Lexington und der 49en in Manhattan zu gelangen – unserem Zuhause (Marriott East Side) für die nächsten paar Tag. Ursina erwartete uns bereits in einem gemühtlichen 3er Zimmer und die Wiedersehensfreude war riesig.

Wir hatten ein seriöses Sight-seeing Programm für die nächsten Tage. Vom Guggenheim Museum zum Central ParkBroadway rauf, Broadway runter. Zur Freiheitsstatue und einen Kurzbesuch beim Friedhof der Wall Street mit einem Abstecher zum Ground Zero. Mit der Metro nach Brooklyn & Queens um den Wolkenkratzer zu entkommen und in den lokalen Thrift Shops zu stöbern (perfekt sitzendes, neuwertiges Hugo Boss Jackett für only five dolla’s) und einen organic coffee in einem Nichtstarbucks zu geniessen.  Zwischendurch in einem Deli, einem Indischen oder Japanischen Restaurant was Essen bevor es zur nächsten Broadway Show (39 Steps oder Blithe Spirit mit Angela Lansbury [Mord ist ihr Hobby] ) eilte.  Und so ging es weiter und weiter und weiter und könnte noch immer so weitergehen, wäre da nicht ein Konstrukt das sich Arbeit nennt und so verliess Ursina New York für London.Times Square

Somit war unser Aufenthalt im Marriott zu Ende und wir wechselten ins Hotel 57 welches sich gerade in einer Umbauphase befand. Unser nächste Besuch aus der Schweiz liess nicht lange auf sich warten am Abend beglückte uns Salome mit Ihrem Besuch. Eine weitere Sight-Seeing Orgie stand auf dem Plan. So mussten Salome und ich unbedingt auf das Empire State Building, wärend Marina einer Yogaklasse fröhnte. Der Andrang vor dem Eingang war mässig (geschätzte 20 Minuten Wartezeit) – doch die Konstruktuere der Warteschlange waren nicht auf den Kopf gefallen. Nach der Ersten Hürde kam die Nächste und so weiter bis wir nach eineinhalb Stunden endlich, endlich auf der Spitze ankamen. Der Ausblick war atemberaubend: Tick – und wieder eine Sehenswürdigkeit abgehakt.

Salome blieb und Ernest & Doro kamen. So erforschten wir zu fünft die kulinarischen Highlights welche die Stadt zu bieten hatte vom lokalen Deli über Ben Benson’ Steakhouse in einer C19H28O2 geladenen Umgebung mit einem fantastischen Wein (oder zwei) , Austern und einem Stück Fleisch (Filet Mignon au Poivre) oder Hummer je nach Gusto.

Die höchsten Erwartungen setzten wir jedoch ins Eleven Madison Park mit Chef Daniel Humm (ein alter Freund aus Schinznach-Dorf) und wir wurden nicht entäuscht. Zum Apèro ein Glas Champangner (O-Ton Humm: “Soäs Gläsli Schampanier isch halt immär guet” im schönsten Swissami Slang) und einige kleine Leckereien. Hervorragender Wein zu einem fantastischen 7-Gänger. Ein Traum für den Gaumen mit dem besten Service ever. Schlichtweg ein Must go.

Gemacht haben wir ausserdem das Abba Musical Mamma Mia! und eine Ritschka Fahrt vom Central Park zum Guggenheim. Zwischendurch spielte ich mal ein Schach am Union Square gegen die lokalen Schachspieler (Cambodia, …). Einmal gewonnen, einmal beihnahe in meinem beihnahe besten Spiel ever und sonst immer gut verloren. Who cares, it was fun. Die Zeit rollte und rollte und es hiess wieder Abschied zu nehmen. Marina und ich genossen noch eine weiter Woche New York bevor es für uns weiter nach Austin, Texas ging. Dies ist jedoch eine andere Geschichte.

Bilder gibt es wie immer hier und hier.

One Response to “New York, New York (it’s a hell of a town)”

  1. Marina & Peach’s World Tour 2007 - 2009 » Blog Archive » Wild Wild West Says:

    [...] wir auf Salome warteten, langweilten wir uns keinesfalls: Wir hatten einige Drinks mit Humm, der zufälligerweise an diesem Wochenende auch an der Westküste war. Zogen durch die Bars in der [...]

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World Tour 2007 – 2009