Boarden in Vail

Written by

Vail (Pride lift)Unser Zuhause für die nächsten drei Wochen war der absolute Wahnsinn. Das Highlight stellte natürlich das Whirlpool hinter dem Haus dar. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich es nie benutzt habe -  Marina hat es jedoch unglaublich gefreut.  Mein Highlight war eher der Fernseher mit einer hübschen XBox. GuitarHero3 musste natürlich fertig gespielt werden. Selbstverständlich gab es auch eine hübsche Waschmaschine (die das Herz von jedem Waschweib höher schlagen lässt) und eine Küche mit jedem Schnickschnack und auch einem Shredder im Spülbecken. Wunderbar!

Unsere Hauptbeschäftigung war jedoch definitiv ausserhalb des Hauses. Jeden Morgen standen wir früh auf der Piste und genossen die unendlichen Möglichkeiten, welche uns Vail und Beavercreek boten. In der ersten Woche war ich als Skifahrer unterwegs. Hat erstaunlich gut geklappt, obwohl ich 15+ Jahre nicht mehr auf Bretter gestanden bin. Und selbst ich muss gestehen, dass auf den breiten, gut präparierten Pisten Carvingskiier doch sehr erfreulich sind.

Dann hab ich meine Boardausrüstung aus der Schweiz erhalten (vielen Dank Doro!) und mir ein neues Board gekauft. Yeah, macht auch Spass! Mike kam uns am Wochenende besuchen und zeigte uns neue, schöne Teile des riesigen Skigebiets. Ausserdem hatet er seinen Hund, einen Alaskan Malamute, mit dem treffenden Namen Bear dabei. Der grösste Hund den ich je gesehen habe.

ArchesEr gab uns noch den Tip, dass wir doch den Arches Nationalpark anschauen sollten, falls wir Zeit hatten. Eigenltich waren wir ja hier um Wintersport zu betreiben und nicht irgendwelche Parks anschauen. Nun denn, am nächsten Tag war ein Schneesturm in Vail und Umgebung angesagt. Da wäre es eigentlich optimal, den Tag in Utah zu verbringen (nach Wetterprognose teilweise bewölkt). So machten wir uns am Morgen um 5 Uhr auf den 500km Weg nach Arches.  Und es hat sich absolut gelohnt! Die Felsformationen waren spektakulär und eindrücklich. Auf dem Rückweg fragten wir Ruedi, was der schnellste Weg ist und ohne eine Miene zu verziehen schickte er uns auf einen Offroad Trail. Es hat auch riesig Spass gemacht ein wenig über Sand zu driften und Gräben zu umfahren – jedoch nach 10km wurden die Gräben immer tiefer und Wände auf der anderen Seite immer steiler. Das ganze endete, wie es enden musste mit einem KkkKKwwCHCHC – Unser Subaru Legacy hatte wohl einen 4wd aber ein Offroader war er doch nicht ganz (ein paar Feet mehr Bodenfreiheit hätten nicht geschadet). Glücklicherweise bekamen wir unser Gefährt unversehrt wieder frei und konnten zurück in den Park und diesen auf der normalen Strasse verlassen.

Zurück in Vail ging das Leben weite mit boarden, essen, schlafen und Facebook sei Dank einigen gemütlichen Essen mit André Weingart (ein alter Freund aus Schinznach-Dorf), der zufälligerweise ein Dorf weiter lebt und arbeitet. Die Welt ist so gross nicht… So verging die Zeit wie im Fluge und bereits sassen wir im Flugzeug nach New York.

Bilder gibt es wie immer hier und hier!

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

World Tour 2007 – 2009