Auf in die Berge

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Los AngelesNach fast zwei Jahren Asien haben wir den Kontinent gewechselt. Somit ist der Blog Titel Marina & Peach’s Asia Tour 2007 – 2009 obsolet geworden und wird nach Marina & Peach’s World Tour 2007 – 2009 umbenannt. Wohin hat es uns verschlagen? Nach einem Flug von Bangkok über Taipeh sind wir in Los Angeles, einer amerikanischen Grossstadt, gestrandet und haben eine Nacht im Hotel Hacienda in der Nähe des Flughafens verbracht. Die Einreise hat sich als absolut unproblematisch erwiesen. Im  Vorfeld hatte ich einige Bedenken, im Anbetracht der vielen Stempel in meinem Pass.

Amerikanischer Selecta AutomatAm nächsten Tag flogen wir weiter nach Denver. Unser Flugzeug von United Airlines hatte jedoch ein technisches Problem und so mussten wir es nach dem Besteigen auch gleich wieder verlassen. Dieser Panne haben wir schlussendlich unseren treuen Ruedi zu verdanken, und das kam so: In der Abflughalle für unser Ersatzflug gab es einen Selecta-Automaten. Bei den schweizerischen Modellen gibt es rund um die Uhr, nach dem Einwurf von einigen Münzen, Schoggistängeli, Zigaretten und weitere sündhafte Kleinigkeiten zu kaufen. Die amerikanischen Automaten überragen die Schweizerischen nicht nur in der Grösse, nein auch das Sortiment ist deutlich gehoben. So gibt es dort neben den neusten iPods von Apple (ein Computerhersteller) auch Playstations, Kopfhörer und Navigationssystem zu kaufen – bezahlt wird natürlich nicht mit Münz sondern mit Plastik. Da konnte ich nicht wiedererstehen und kaufte ein GPS aka. Ruedi. Natürlich gab es ein bisschen Schelte, als ich mit Ihm auftauchte. Aber da der Ruedi so ein süsses, kleines Ding ist, ward dies schnell vergessen.

In Denver gelandet holten wir unseren Mietwagen bei Thrifty ab. Hier gab es gleich noch ein weiteres mal Schelte, als ich einen Upgrade auf einen schönen 4wd Subaru vornahm (war bald wieder vergeben und vergessen). Marina verklickerte Ruedi Mike’s (hat uns nach Colorado eingeladen) Adresse und eine halbe Stunde später waren wir im Besitz  der Schlüssel für sein Haus in Avon (Nachbardorf von Vail) und Marina’s Miet-Snowboard.

Gold MineWeiter ging es in die Bergen. Irgendwann kam ein kleiner Hunger auf, welchen wir in einem Subway an einem hübschen Bergflüsschen stillten. Vis-à-vis gab es eine alte Goldmine zu bestaunen. Da kam zum ersten Mal ein bisschen Wildweststimmung auf. Dann kauften wir noch bei Safeway, einem amerikanischen Einzelhandelsunternehmen, ein und sparten dabei 4.26 U$ – nicht schlecht!

Nach einer weiteren Stunde kamen wir dann in Mike’s Ferienhaus in Avon an. Wir waren absolut erstaunt und überrascht. Wir hatten ja schon etwas schönes erwartet, aber nicht gerade ein Haus mit 3 Stockwerken und mit jedem erdenklichen Feature ausgestattet (mehr davon im nächsten Bericht). Ein wahrer Traum, und es sollte für die nächsten 3 Wochen unser Zuhause sein. Daher an dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön an Mike!

Bilder gibt es wie immer hier oder bei einem klick auf eines der Bilder.

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World Tour 2007 – 2009