Der erste Akt - Sipadan

Lieber spaet als nie… here it comes! Wir flogen via Kuala Lumpur nach Tawau, schnappten uns einen Taxi und liessen uns auf direktem Weg nach Semporna (Boese Zungen nennen es shit hole) chauffieren. Wir mieteten uns im Lee’s Guesthouse ein. Billig, sauber und ruhig. Nicht speziell schoene Zimmer, aber immerhin haben sie HBO (solange die Hotelmitarbeiter den Kanal nicht aenderten).  Jeder normale Mensch muss zwischendurch auch einmal arbeiten. So auch ich. In einer Rauchpause habe ich dabei Larisa & David getroffen. Ich war very surprised (Ueberdosis MvH).

Nur arbeiten wäre in Semporna aber auch nicht lustig. Wir sind ja doch eher wegen dem Tauchen hierher gekommen. Jedoch waren wir nicht die einzigen mit dieser Idee und so mussten wir bei zwei verschiedenen Anbieter Tauchen buchen. Zuerst tauchten wir fuer einige Tag mit Sipadan Scuba. Hat Spass gemacht, die lokalen Divemaster liessen uns alleine Tauchen und wir hatten eine super Zeit. Gleichzeitig haben wir entdeckt, dass Sipadan eine wunderschoene, riesige Unterwasserhoehle besitzt. Was liegt naeher als einen Hoehlentauchkurs zu absolvieren. Jerry Reichart, der Besitzer von Sipadan Scuba, erschien uns als der optimale Instruktor, mit vielen Jahren Hoehlentauch Erfahrungen in der Hoehle von Sipadan. Der ersten Nachmittag erhielten wir unsere Theoriestunden und ein paar Trockenuebungen im Leinen legen. Anschliessend uebten wir die neu erlernten Techniken  im normalen, offenen Meer. Das heisst Leinen korrekt legen, die Leinen wieder aufrollen (Sprich zum Ausgang der Hoehle finden). Das hoert sich alles sehr einfach an. Ist es auch mit geoeffneten Augen. Da eine Hoehle in der Regel dunkel wie die Nacht ist, mussten alle Fertigkeiten auch mit geschlossenen Augen bewerkstelligt werden. Nicht einfach!

Am naechsten Tag ging es dann in die richtige Hoehle. Zwei Uebungstauchgaenge, dann war der Kurs vorueber. In einem dritten Tauchgang gingen wir dann richtig tief und lange in die Hoehle rein.  War super schoen. Leider hatte ich meinen Bleigurt vergessen. Dies hatte ich aber erst nach 50 Minuten gemerkt.

Nach 70 Minuten sind wir mit zum Sicherheitsstopp aufgetaucht (Ich mit 40 Bar im Tank… Rule of thirds??? ). Unser Tauchcomputer zeigte uns einen Dekompressionstopp von 40 Minuten an. Eher unerfreulich! Der Computer von Garry (Unser Instruktor) hatte nur 8 Minuten Deko. Better save than sorry sagte ich mir und schnappte Garrys Twin-Tank, bevor er nach 10 Minuten auftauchte. Nach 25 Minuten wurde es uns dann doch zu blöde und tauchten, oh Wunder, unversehrt auf. Unsere Tauchcomputer (Suunto scheint einen Tick zu konservative) nahmen uns diese Aktion übel und verweigerten ihre Dienste für 50 Stunden. Wir waren not amused.

Die naechsten Tage tauchten wir mit Scuba Junkie. Der lokale Discounter und Backpacker Magnet (und mein Buero fuer einige Tage). Mit ihren unbezahlten Divemasters war es ein groesserer Kampf, bis wir nicht mit der OpenWater Gruppe tauchen mussten.

Sipadan hat Spass gemacht und seinen Platz in der ewigen Top10 verteidigen koennen, aber nach 10 Tagen kann auch Sipadan langweilig werden. So verschliefen wir unseren letzten Tag tauchen - ein Novum.

Wollt ihr eine Trauminsel sehen? Weiter mit dem naechsten Akt.

1 Comment »

  1. Marina & Peach’s Asia Tour 2007 - 2008 » Die Aufholjagd said,

    September 28, 2008 @ 2:19 am

    […] Der erste Akt: Sipadan […]

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