Archive for August, 2007

Sarawak

Eigentlich wollten wir in Miri tachen, aber die stuermische See hat uns ein Schnaeppchen geschlagen. Wir verschieben unseren AirAsia Flug nach Kuching auf den uebernachsten Tag. Ich musste mir natuerlich noch den ersten Bohrturm der Stadt, mit dem zugehoerigen Museum zu Gemuete fuehren. Eine gute Moeglichkeit einige Stunden tot zu kriegen. Zum Glueck haben wir HBO auf unserem Zimmer.

Kuching gefaellt uns dagegen wieder sehr gut. Ist ein schoenes Stadtchen mit einem Weltstadt Flair. Wir geniessen zwei Tage hier und machen uns auf den Weg Richtung Kalimantan, Indonesien.

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بندر سري بگاوان

Von KK nach Bandar Seri Begawan, der Hauptstadt von Brunei, ist es ein Katzensprung. Mit dem Boot nach Labuan und von dort direkt in den Hafen von BSB. Doch taucht man in eine komplett andere Welt ein, wenn man sich KK oder schlimmer noch Semporna gewohnt ist. Ist alles ziemlich sauber und herausgeputzt - immerhin feiert der Sultan auch seinen 61 Geburtstag. Als wir am Abend muede im Bett liegen glauben wir zu spinnen - vor unserem Hotel zieht doch tatsaechlich eine Dudelsackparade vorbei. Sind wir hier in Schottland, oder was?

Am naechsten Tag gehen wir mit einem der vielen Wassertaxis auf Erkundungsfahrt. Dabei sehen wir einen ganzen Clan Proboscis (ihr erinnert euch vielleicht an das Sackgesicht).

Ist eine gemuetliche Stadt mit freundlichen Menschen, welche man gesehen haben muss. Aber man hat sie schnell gesehen.

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Stairway to heaven

Nach unseren Tauchabenteuer fliegen wir mit AirAsia von Tawau zurueck nach Kota Kinabalu um Zeit zu sparen. Leider sparen wir dabei nicht sehr viel, da unser Flugzeug vier Stunden verspaetet ist. Macht nichts, ist immer noch angenehmer als zwoelf Stunden Bus  zu fahren.

Am naechsten Tag wollen wir den Mt. Kinabalu besteigen, welcher sich beachtliche 4095 Meter in die Hoehe erhebt. Doch leider sind bereits alle Ersteigungserlaubnisse vergeben. So versuchen wir unser Glueck am naechsten Morgen direkt beim Hauptquartier.  Dort gab es dann auch die Moeglichkeit sich in einer Warteliste einzutragen, doch ist die Liste bereits endlos lang. Auf Glueck und warten haben wir keine Lust und so wandern wir einfach mal auf gut Glueck zum Anfang des Giepfepfades. Dort bekommen wir ohne groessere Probleme die Erlaubnis, bis zum Basis Camp in der Mitte (2750m) aufzusteigen. Fuer uns voellig ausreichend, da sich auch ein Gewitter zusammen braut! Nach zwei Stunden hochkraxeln und einer Stunde runter springen haben wir beide genug und sind froh, vor dem grossen Regen wieder am Fusse des Berges zu sein.

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Eine Stadt die kein Mensch braucht

Nach wunderschoenen Tagen auf der Seaventure Platform muessen wir wieder zurueck aufs Festland. Dort erwartet uns die wohl haesslichste Stadt von Borneo - Semporna. Eine Stadt die kein Mensch braucht. So verkrochen wir uns in unser Hotelzimmer, schauten den ganzen Tag HBO und freuten uns auf den naechsten Tag.

Wir gingen mit ScubaJunkie tauchen. Der erste Tag war nicht gerade prickelnd, denn unser erste Tauchspot war unterhalb der Seaventures Platform und da konnten wir die letzten Tage so viel tauchen wie wir wollten. Auch der zweite Spot in Mabul (die Insel neben der Platform) war uns natuerlich bestens bekannt. Unser Divemaster hat dies auf alle Faelle wieder wett gemacht.

Am naechsten Tag gingen wir nochmals mit ScubaJunkie auf Tour. Diesmal gingen wir zu einer Insel noerdlich von Semporna tauchen. Beim ersten Tauchgang hatte ich den Schreck meines Lebens - ich befuerchtete in Stuecke gerissen zu werden, als mich die Schockwelle, ausgeloest durch Dynamitfischen, traff. Bis dahin konnte ich mir die unheimliche Gewalt, welche durch eine Explosion ausgeloest werden kann, gar nicht vorstellen. Nach unserem Divemaster war die Explosion ca. 5km entfernt. Ich will gar nicht wissen was passiert wenn ein Fischer 50m entfernt auf die Idee kommt mit dieser Methode zu Fischen.

Am folgenden Tag machten wir auf nach Tawau um unser Flug nach Kota Kinabalu zu erwischen.

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4° 6′ 53.12″ N 118° 37′ 42.79″ E

Klong, klong, klong! Was will uns der Divemaster wohl mitteilen? Die sechs Haie welche ueber dem Abgrund kreisen? Ach was, sind ja bloss Haie. Vielleicht sind die riesigen Schildkroeten gemeint, welche gemuetlich an uns vorbei ziehen? Wohl kaum. Aha, jetzt seh ich es - eine Schule von riesigen Napoleon-Lippfischen schwimmt uns entgegen, oder meint er vielleicht doch den riesige Barracuda Tornado mit hunderten dieser schoenen Raubfischen?

Barracuda tornado

Und so geht es weiter bis wir wieder an der Oberflaeche angelangt sind. Du glaubst ich uebertreibe? Tu ich nicht!

Ich koennte jetzt noch stundenlang weiter schwaermen ueber den vielleicht besten Divespot der Welt - Sipadan. Vom 900 Meter tiefen Abgrund, den fantastischen Korallen, Fische so zahlreich dass einem schwindlig wird und die wunderschoene, unbewohnte Insel. Nein, ich werde euch dies ersparen.

3-5-5-6-3 dies ist nicht die neuste Aufstellung der Schweizer Fussball Nati. Es sind unsere Tauchgaenge welche wir von Seaventures aus gemacht haben - 5 Tage/4 Naechte. Wir sind hart an die Grenzen gegangen und es hat sich absolut gelohnt. An dieser Stelle muss noch gesagt werden, dass der Service absolut genial war. Die ganze Crew war jederzeit super nett und hilfsbereit und haben ihr bestes gegeben damit wir uns nur ums Tauchen, Essen und Schlafen kuemmern mussten.

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