Written by Andy Signer,
July 23, 2007 at 1:49 am
· Filed under Borneo, Malaysia, Wildlife
Wenn man schon einmal in Borneo ist, dann darf man sich ein Dschungel Trekking natuerlich nicht entgehen lassen. Nach zwei Stunden Fahrt ueber Stock und Stein, hiess es umsteigen vom Jeep zum Boot. Dabei durfte die obligate, daemliche Schwimmweste natuerlich nicht fehlen. Die einen nehmen es gelassen, anderen stinkt es gewaltig (“Nichts ist so wie es scheint”). Kaum angekommen, geht es auch schon auf den ersten Bootstrek (”Jaaa, nicht wandern!”). Strom abwaerts, um die Tiere vom Fluss her zu beobachten. Wir sehen eigenartige Proboscis Monkeys (da hat sich jemand einen Scherz erlaubt), Krokodile und viele unterschiedliche Voegel, von der Kraehe bis zum Malabar Pied Hornbill(auch sehr witzig). Nach drei Stunden Bootfahrt sind wir hungrig und bekommen ein fabelhaftes Essen vorgesetzt.
Anschliessend ist ein kleiner Nachtspaziergang durch den Dschungel angesagt. Es greift ein bisschen die Panik um sich, dass es von Blutegel nur so wimmeln soll. Natuerlich haben die geschaeftstuechtigen Hotelbetreiber auch eine Loesung parat: Blutegel-Socken. Fuer nur 15 MYR. Ich fuer mich beschloss: Nur Weicheier tragen solche Socken! Ich sollte meine Ignoranz mit meinem eigenen Blute bezahlen. Mir erging es dabei jedoch nicht so schrecklich wie Frau M.R. aus S.D., welche sich unvorsichtigerweise auf eine Toilette setzt. Dabei wurde sie von einem Blutegel in den A**** gebissen.
So sieht einen kleiner Vampir auf Blutsuche auf. Auf dem Nachtspaziergang fanden wir diverse Tiere, wie diesen beim Schlaf gestoerten Kingfisher. Aber auch Skorpione, Spinnen, leuchtende Pilze und vieles mehr.
Nach zwei Stunden Marsch und vielen Bildern und natuerlich auch ein oder zwei Blutegel, sind wir muede und gluecklich zu Bett gegangen. Denn am naechsten Morgen hiess es bereits um fuenf Uhr morgens: Tagwach!
Written by Andy Signer,
July 20, 2007 at 11:10 pm
· Filed under Borneo, Malaysia
Nach dem wir in Kota Kinabalu alle Filme in Englisch gesehen haben, jedes Shoppingcenter durchforst und uns durch das lokale Sushi Angebot gegessen haben, machten wir uns auf den Weg nach Sepilok. Ein Rehabilitationszentrum fuer angschlagene oder verwaiste Orang-Utans. Die Tiere werden mit einem ausgekluegelten System aufgepaeppelt und auf das Leben im Dschungel vorbereitet. Ein kleiner Teil des Parks ist fuer Besucher geoeffnet. Die Hauptattraktion ist die Fuetterung der Orang-Utans auf einer Plattform. War super, die Affen von so Nahe zu sehen.
Aber es sollte noch besser kommen. Als wir uns auf den Weg fuehr einen Dschungelspaziergang machten, kammen uns auf dem Weg zwei Orang-Utan Kids entgegen. Sie waren sehr interessiert, inspizierten alles ganz genau und nichts war von Ihren flinken Finger sicher. Sonnenbrille, Uhren, einfach an allem was nicht Niet und Nagelfest war, wurde gezehrt und gerissen. Schwingen und hochheben stand bei den beiden sehr hoch im Kurs, nicht viel anders als bei Kindern. Nach einer halben Stunde waren wir ziemlich erschoepft. Die beiden sind zwar klein aber bringen auch schon ueber 20kg auf die Wage.
Mit Taxi, Faehre und Bus machten wir uns auf nach Bangkok. Wir beschlossen, uns direkt in einem Hotel am Flughafen einzuquartieren. Unsere Wahl viel auf das Novotel direkt am Flughafen. Wow! Wir wussten gar nicht mehr wie schoen eine starke, warme Dusche ist. Ausserdem wissen nun auch wir was ein Kingsize Bett ist. Natuerlich mussten wir auch den 24 Stunden Zimmerservice testen. Fazit: Lecker!
Der naechste Morgen war fies, um sechs Uhr dreissig mussten wir dieses wunderschoene Zimmer bereits wieder verlassen. Doch unser neues Ziel troestete uns ueber diesen Verlust hinweg: Kota Kinabalu, Borneo, Malaysia.
Also schnell beim AirAsia Schalter einchecken - das Ticket war spotbillig. Ooops, hier kommt der Hacken: Es sind bloss 15kg Gepaeck pro Person erlaubt. Unsere Rucksaecken bringen aber beinahe 20kg auf die Wage. Unsere Optionen: 35$ Strafgebuehren bezahlen (ist ja nicht gerade die Welt) oder die ueberfluessigen Kilos ins Handgepaeck umpacken (Fuer ‘echte Traveller’ kommt bloss Variante B in Frage). Erst versuchte ich mich per Logik vor der Packerei zu druecken. Es sei ja wohl egal wenn der Rucksack leichter werde, dafuer das Hangepack schwerer. Das Flugzeug werde dadurch nicht leichter. Gluecklicherweise liess ich es dann bleiben und folgte brave den Anweisungen.
Der Flug war ein Traum. AirAsia hat freie Sitzwahl im Flugzeug. Die Reihe vor uns war leer und die Sitze liessen sich nach vorne herunterklappen. Eine solche Beinfreiheit hat man nicht mal in der Firstclass! Nach zweienhalb Stunden sind wir in Kota Kinabalu angekommen. Nun hiess es ein bisschen das Staedtchen zu erkunden, welches im uebrigen nur aus Einkaufszentren, Parkhauser, Einkaufszentren, Maerkten und Einkaufszentren zu bestehen scheint. Aber alles sehr sympathisch! Am Abend stand Kino auf dem Programm: DIE HARD 4! Bruce ist immer noch der haerteste Cop den es gibt!
Heute haben wir 5 Tage Tauchen bei Seaventures gebucht. Diese betreiben ein Tauchresort, gleich neben Sipadan, auf einer umgebauten Oelplatform. Im Packet sind zwei Tauchgaenge pro Tag in Sipadan und soviel Tauchen wie wir wollen (und unser NDL zulaesst) direkt von der Platform. Das ist einfach Weltklasse!
Kurz nach Beginn der Regenzeit ist es geschafft. Noch knapp 2 Monaten haertester Ausbildung sind wir Divemaster geworden. Morgens um zwanzig nach sieben aufgestanden und 6km zu Fuss nach Bang Bao spaziert (ok, meistens hatte jemand erbarmen), die Ausruestung fuer den Tag vorbereitet, das Essen bestellt und Getraenke vorbereitet. Boot-Briefing, Ausruestung vorbereiten, Tauch-Briefing, tauchen. Das Boot ein bisschen unterhalten, essen und dann auf zum naechsten Tauch-Briefing, tauchen. Logeintraege schreiben, Smalltalk. Zurueck an Land die Ausruestung waschen. Qualifikation fuer den Tag besprechen und den Fussmarsch zurueck nach Lonley Beach. Dann am Abend Theorie bueffeln, RDP und The Wheel vorwaerts und zurueck und dann noch Pruefungen.
Nein, so schlimm wie es sich jetzt anhoert war es natuerlich nicht. Es hat vor allem riesen Spass gemacht! Kristel und Patrick vermittelten uns sehr viel von Ihrem Wissen und wir konnten davon profitieren von zwei so erfahrenen Instruktoren ausgebildet worden zu sein.
Dieser Abschluss, war zugleich auch unser Abschied von Koh Chang (fuer den Moment), musste natuerlich gebuehrlich gefeiert werden.
Um 21 Uhr hiess es fuer uns SCHNORKEL-TEST: Wir durften/mussten den gefuerchteten Bambusstuhl besteigen, uns eine Maske aufzusetzen und einen leicht modifizierten Schnorchel in den Mund schieben. In den Schnorkel wurde je nach vorlieben ein Bucket (ca. 3 Drinks) SamSong-Coke oder ein Tropical-Mix gekippt. Nun mussten wir auf Ex (und ohne zu atmen) austrinken, was Marina perfekt schaffte, ich beim letzten Schluck jedoch scheiterte. Der Drink war nicht ohne…
Danach gab es eine Fireshow, Musik und Tanzen. Aus offensichtlichen Gruenden ist der Abend ein bisschen schimmrig in meinem Gedaechnis verblieben…
Written by Andy Signer,
July 5, 2007 at 11:08 pm
· Filed under IT
Memorysticks sind ein wahrer Segen in der schoenen, neuen, digitalen Welt. Persoenliche Daten sind jederzeit verfuegbar (wenn das kleine Ding nicht verloren geht, mehr dazu ein anderes Mal).
Nun, die Daten sind verfuegbar, was ist aber mit den zugehoerigen Programmen welche die Daten verarbeiten? Hier wird es schon ein bisschen komplizierter. Natuerlich kann man alle Programm auf jedem Computer installieren falls man die Berechtigung dazu hat. Sind die ensprechenden Programme schon installiert dann sind sie nicht oder ungewohnt konfiguriert. Ausserdem hinterlaesst man digitale Spuren, oder gar digitale Autobahnen. Kurz gesagt: es ist eine Qual!
Abhilfe verspricht PortableApps. Die speziell angepassten Applikationen (bis jetzt alle Open Source oder sonst gratis) werden direkt auf den Memorystick installiert. Damit hat man die vertrauten Programme jederzeit griffbereit und kann sofort loslegen. Konfigurationen, Passwoerter, Cookies, etc. verbleiben nicht auf dem Computer sondern werden saemtlich auf dem Memorystick gespeichert. Fuer Personen welche oft an verschiedenen Computer arbeiten, ist dies ein unverzichtbares Hilfsmittel.